Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Projektarbeit: REPRO-Reengineering

Projektarbeit: Reengineering der Agrarsoftware REPRO (in Kooperation mit dem Institut für Acker- und Pflanzenbau der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Beschreibung

REPRO ( http://www.landw.uni-halle.de/repro/ ) ist eine kommerzielle Software zur Analyse und Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe, die in ihrer jetzigen Form deutschlandweit bei verschiedenen wissenschaftlichen Großprojekten und als Beratungs- und Managementinstrument eingesetzt wird. Sie wird verteilt in Halle (Saale) und Freising entwickelt.

Die Erstellung der Programmmodule erfolgte ursprünglich durch einen einzelnen Programmierer nach Vorgaben eines Professors für Agrarwissenschaften. Diese bilaterale Arbeitsweise brachte anfangs rasche Fortschritte. Weitere wissenschaftliche Arbeiten erweiterten das Programm um zahlreiche Module und ermöglichten den Einsatz im außeruniversitären Bereich.
Zugunsten eines zügigen Transfers von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung in Praxisanwendungen wurden die Erarbeitung einer erweiterbaren Architektur für Repro und die Dokumentation der bisherigen Programmkomponenten außer Acht gelassen. Das Fehlen dieser Elemente führt im Zuge der Erweiterung und geplanten Kommerzialisierung von REPRO zu wachsenden Problemen. Besonders die Einarbeitung neuer Programmierer und daraus folgend die Umsetzung neuer Module erweisen sich als immer zeitaufwendiger oder werden unmöglich.

Ziel des Projekts war die Überprüfung des bestehenden Programmes hinsichtlich der Möglichkeiten eines Reengineerings sowie die Schaffung einer weitgehend modularen Softwarearchitekur, um die weitere Entwicklung von REPRO abzusichern.

Ergebnisse

Im Rahmen der Projektarbeit wurde ein ausführlicher Bericht mit einer Schachpunktanalysen und Verbesserungsvorschlägen erarbeitet. Dieser enthält:

  • Programmanalyse
  • Vorschläge zur Umstrukturierung der Softwarearchitektur unter der Prämisse Wartbarkeit.
  • Klassifikation von verbesserungswürdigen Codefragmenten
  • eine prototypische Umsetzung des Daten-Kernbereich in ein neues Datenbankmodell.
  • Verbesserungen des Workflows der Entwickler (Organisationsstrukturen)
  • konkrete Vorschläge zum Einsatz von Hilfsmitteln mit dem Ziel Effizienzsteigerung
  • u. v. m.

Darüber hinaus wurden Werkzeuge entwickelt, die das Reengineering unterstützen sollen und bei der Abnahme von extern zugelieferten Programmteilen eingesetzt werden können (Prüfung der Codequalität).

Studentische Projektarbeiter

  • Thomas Sperling
  • Martin Schloms
  • Marcus Meißner
  • Andreas Rudolf

Betreuer der Projektarbeit

  • Dipl.-Inform. Andreas Both
  • Dipl.-Ing. agr. Niels Harzer (Institut für Acker- und Pflanzenbau)

Organisatorische Verantwortung

  • Prof. Dr. Wolf Zimmermann
  • Prof. Dr. Olaf Christen (Institut für Acker- und Pflanzenbau)

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